Die Strickerei - Familienbetrieb seit 1927

Die Strickerei Bache existiert bereits in vierter Generation und wurde 1927 von Otto Bache in Apolda/Thüringen, der damaligen deutschen Strickereihochburg gegründet. Sohn Rudolf übernahm 1958/1959 zu DDR-Zeiten die Geschäfte. 1975 machte sich Enkel Dieter am jetzigen Firmenstandort Rheinberg mit der Marke „Strick Bache“ im Bereich der Damenoberbekleidung einen Namen. Urenkel Dipl.-Ing. Thorsten Bache übernahm 2005 die Strickerei und wandelte die Einzelfirma in eine GmbH um. Sie wird geführt unter dem Namen

Bache Innovative

Das Klimaschutz-Zertifikat

Seit Ende 2017 bezieht das Unternehmen 100% zertifizierte und umweltfreundliche Energie vom Stromlieferant LichtBlick. Es war ein großes Anliegen, mit dieser Entscheidung die CO2-Bilanz deutlich zu verbessern.

strickgut Mitarbeiter Rheinberg

Produktion

Im Jahre 2006 wurde das Fertigungsverfahren für „total seamless-Produkte“ eingeführt. Mit dieser Stricktechnologie wird auch der größte Teil der Strickgut Kollektion hergestellt. Die Maschinenkapazität umfasst mittlerweile 19 computergesteuerte Flachstrickmaschinen. Neben der Strickerei ist im Unternehmen Bache auch ein Nähatelier angegliedert, sodass der gesamte Produktionsprozess im Unternehmen durchgeführt werden kann.

made in germany

100% merino wool

seamless

Warenkunde Merinowolle

Merinowolle - eine Wolle für alle Jahreszeiten

Allein aus dem Aufbau der Merinofasern – fein, weich, stark gekräuselt, geschuppt, elastisch – resultieren ihre funktionalen Eigenschaften: sie riecht nicht, sie kratzt nicht, kühlt, wenn’s warm ist, wärmt, wenn’s kalt ist. Sie ist feuchtigkeitsregulierend und atmungsaktiv, schwer entflammbar, antistatisch, nahezu knitterfrei, pilling-arm und behält ihre Passform. Das sind die bekannten Fakten über Merinowolle. Zudem hat Merinowolle, je nach Dichte und Webart, einen natürlichen Lichtschutzfaktor von bis zu 50.

Warum kratzt Merinowolle nicht?

Merinofasern sind so fein (16,5 bis 24 Mikron) , dass ihre Berührung nicht als unangenehm empfunden wird. Denn die menschliche Empfindlichkeitsschwelle liegt bei etwa 25 Mikron. Das erklärt, warum herkömmliche Wolle (ca. 30 Mikron) kratzt, während sich Merinowolle angenehm weich auf der Haut anfühlt.

Warum wärmt Sie bei Kälte und kühlt sie bei Hitze?

Jeder kennt die guten Isolationseigenschaften von Wolle. Merinofasern sind mit vierzig Kräuselungen pro cm sehr stark gekräuselt. Durch die wellenartiger Struktur liegen die Fasern sehr locker aufeinander und bilden Luftkammern. Diese schließen die Körperwärme ein und speichern diese – ob gegen Sommerhitze oder Winterkälte.

Warme Luft führt dazu, dass die Wolle schneller trocknet. Diese kühlende Verdunstung bewirkt zusätzlich, dass das Tragen auch im Sommer angenehm ist.
Weiterhin reguliert die Wolle den Feuchtigkeitshaushalt und damit die Körpertemperatur. Die Wolle kann durch ihre hygroskopischen Fasern rund ein Drittel ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne sich feucht anzufühlen. Die Faseroberfläche bleibt dabei trocken.

Warum muß Bekleidung aus Wolle nicht so oft gewaschen werden?

Ein wesentlicher Effekt ist die Selbstreinigungsfunktion der Wolle. Erklären lässt sich dies durch folgende Faktoren:
Das Keratin, also das Faserprotein in der Wolle, baut die geruchsverursachenden Bakterien auf der Haut ab. Zudem können sich Bakterien auf der schuppigen Oberfläche von Wolle schlechter halten als beispielsweise auf glatten Synthetikfasern.
Weiterhin besteht die Wollfaser aus zwei Zelltypen, welche unterschiedlich viel Feuchtigkeit aufnehmen können und dadurch unterschiedlich stark anschwellen. Der dadurch entstehende Reibungsprozess bewirkt einen mechanischen Selbstreinigungseffekt. Darüberhinaus nehmen Merinofasern Wasserdampf auf, bevor dieser auf der Haut zu Schweiß kondensiert. So erklärt sich, warum sich weniger Schweiß bildet und unangenehmer Geruch vermieden wird.

Umwelt und Tierschutz

Wolle ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff. Wolle ist biologisch abbaubar und gewährleistet ganz ohne chemische Zusätze ihre Funktionalität, da diese in der Faser enthalten ist. Die Schafe können bis zu zwei Mal im Jahr geschoren werden. Da Wollprodukte aufgrund ihrer selbstreinigenden Funktion seltener gewaschen werden müssen, zahlt auch dies auf die Umwelt ein.

Doch es gibt auch negative Aspekte bei der Merinowolle. Merinoschafe werden weltweit in zahlreichen Ländern gezüchtet. Insbesondere der australischen Wollindustrie wird vorgeworfen, die Tiere einer schmerzhaften Behandlung zu unterziehen, das sogenannte Mulesing, welches einem Parasitenbefall vorbeugen soll.

Viele Hersteller von Merinobekleidung wenden sich gegen diese umstrittene Praktik, indem sie ausschließlich Merinowolle von zertifizierten Lieferanten kaufen, in denen kein Mulesing angewendet wird, so auch Strickgut.

Merinowolle waschen: Das Wichtigste auf einen Blick

Kurz vorab: Da Wolle bis zu einem gewissen Grad die Eigenschaft hat selbstreinigend zu sein, genügt es oftmals, das Kleidungsstück an die Luft zu hängen und die Wäsche zu sparen. Ideal ist das Auslüften bei feuchter Witterung, denn der Wasserdampf in der Luft transportiert Schmutzpartikel und schlechte Gerüche ab. Die elastischen, knitterunempfindlichen Wollfasern können sich darüber hinaus immer wieder von selbst erholen. Wenn durch grobe Verschmutzungen doch eine Wäsche notwendig wird, sollte man sich unbedingt an die Waschempfehlungen von Strickgut halten.

Alle Pflegehinweise finden Sie hier.